Jubiläum – 10 Jahre hk-arbeitssicherheit

Nun ist es soweit, 10 Jahre selbständig.

Am Anfang war da mein Schwiegersohn, der mich motiviert und unterstützt hat, mich selbständig zu machen. So ein Start bedurfte natürlich schon einiger Überlegungen und Investitionen. Aber der Mut und das gemeinsame Engagement haben sich gelohnt. Ich habe immer noch Lust an meiner Arbeit und will auch noch ein paar Jahre weiter machen.

Natürlich hat sich in den Jahren vieles verändert, damit meine ich nicht nur die Anforderung im fachlichen und zwischenmenschlichen Bereich. Auch meine Kunden haben heute teilweise andere Vorstellungen und Wünsche. Es gibt immer noch Kunden, denen ich ab und zu einen Stupser geben muss, damit sie Ihren Pflichten im Arbeits- und Gesundheitsschutz nachkommen.

Aber es gibt auch Kunden, die Ihre Verantwortung sehr ernst nehmen und mich regelmäßig konsultieren.

Hier sei ein Beispiel angeführt, ich betreue eine russisch-orthodoxe Kirchengemeinde, die sehr viel Wert auf die Durchführung ihres Gemeindeauftrages, insbesondere in Zeiten der Corona Pandemie legt und regelmäßig ihre Gefährdungsbeurteilung und das Maßnahmenkonzept zum Schutz vor Corona Infektionen gemeinsam mit mir auf dem immer aktuellen Stand halten und den Kontakt mit mir aktiv gestalten.

Seit dem 01.02.2021 habe ich mich personell verstärkt, mein Sohn Dirk unterstützt mich als Brandschutz Beauftragter.

Auf geht’s in die nächsten hoffentlich aktiven und ereignisreichen Jahre.

Ein Arbeitstag als Fachkraft für Arbeitssicherheit

Donnerstag, 12.11.2020, 08:30 Abfahrt zum Kunden, Franchisenehmer Burger King.

Ich treffe mich mit dem Bereichsleiter, wir besuchen gemeinsam acht Restaurants zur Begehung. Ich habe mir einige Schwerpunkte herausgesucht, die im Rahmen der Begehung betrachtet werden.

  • Einhaltung der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2
    • Gefährdungsbeurteilung zgl. Maßnahmenplan und Pandemieplan Burger King Deutschland vorhanden und eingehalten.
      • Zutrittsregelung, nur mit Mund-Nase-Bedeckung
      • Desinfektionsmittelspender vorhanden
      • Spuckschutz vorhanden
      • Mitarbeiter tragen Maske
  • Hautschutz / Hygiene
    • Der Hautschutzplan liegt vor
    • Die vorgegebenen Produkte, Hautschutz, Hautreinigung, Nagelbürste, Hautpflege sind vorhanden und werden genutzt
  • Persönliche Schutzausrüstung
    • Den Fuß fest umschließendes Schuhwerk mit rutschfester Sohle
    • Einmalhandschuhe
    • Schnittschutzhandschuhe
    • Hitzeschutzhandschuhe
    • Schutzhandschuhe für das Arbeiten mit Fetten und Gefahrstoffen
  • Handling an der Friteuse, insbesondere bei Fettentzündung
    • Deckel vorhanden, ein Deckel muss ausgetauscht werden
    • Ansul- Löschanlage betriebsbereit
  • Leitern und Tritte, eine Stehleiter muss ich sperren, es fehlen die Füße (erhöhte Rutschgefahr auf den Steinfußböden)
  • Die Gefährdungsbeurteilungen liegen vor
    • Gefährdungsbeurteilung Physische Gefährdungen
    • Gefährdungsbeurteilung Psychische Gefährdungen
    • Gefährdungsbeurteilung nach Mutterschutz Gesetz
    • Gefährdungsbeurteilung Getränkeschankanlage
    • Gefährdungsbeurteilung Kühl- und Tiefkühlräume

Ein Gespräch mit Restaurantleiter und Schichtführer zur Sensibilisierung folgte.

  • Erste Hilfe Ausstattung
    •  Der Bereichsleiter hat für alle Restaurants neue Erste Hilfe Ausstattungen und Abreißblöcke „Verbandbuch“ mitgebracht.
      • Die Führungskräfte werden auf die sachgerechte Benutzung und die Aufbewahrung der Verbandbucheinträge (DSGVO) hingewiesen.
  • Aushangpflichtige Gesetze
    • Die aktuelle Ausgabe für 2021 wurde noch vor Ort vom Bereichsleiter per online bestellt und drei Tage später ausgegeben.
  • Aushang, wichtige Rufnummern und Erste Hilfe Information vorhanden und aktuell.
  1. Brandschutzordnung Teil A vorhanden und aktuell.
  1. Restaurants mit Lieferdienst
    1. Die Betriebsanweisung Kraftfahrbetrieb liegt vor und ist in den Kfz vorhanden.
  1. Ich schaue mir die Lagerplätze und die Küche an
    1. Ordnungsgemäße Lagerung
    1. Ordnung und Sauberkeit

Zurück im Büro schreibe ich für jedes Restaurant einen Begehungsbericht und leite sie an die Geschäftsführung, den Bereichsleiter und die Restaurantleiter weiter.

Abschließend vereinbare ich telefonisch mit dem Bereichsleiter den Termin für die Arbeitsschutz Ausschuss Sitzung (ASA).

Der Termin fand einige Tage später statt, sodass die Teilnehmer Zeit hatten, die Begehungsberichte zu verinnerlichen und anstehende Fragen und Probleme erörtert werden konnten.

Arbeiten in Laboratorien: mit dieser Sicherheitsunterweisung minimieren sie die Risiken

In Unternehmen der chemischen Industrie, aber auch in anderen Branchen, gibt es Arbeitsplätze in Laboratorien. Hier werden Produkte und Stoffe getestet, überwacht und analysiert. Die Mitarbeiter in Laboratorien müssen regelmäßig unterwiesen werden. Gehen Sie dabei auf typische Gefahrenquellen und auf Regelungen für Notfälle ein.
Vermitteln Sie die Verhaltensregeln für sicheres Arbeiten mit dem Abzug.
> Sperrige Versuchsaufbauten
> Thermische Quellen (z.B. Bunsenbrenner)
> Lagerung von Gefahrstoffen
Starke Luftbewegung vor dem Abzug
Schulen Sie den sicheren Umgang mit Druckgasflaschen.
Nichts geht ohne freie Flucht– und Rettungswege.
Übrigens: Essen, Trinken und Rauchen sind in jedwedem Labor gesundheitsschädlich und deshalb verboten.

Bei weiteren Fragen stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung.
Ihre Fachkräfte für Arbeitssicherheit
Helmut Kästingschäfer
Kay Glombik

Arbeitssicherheit: Ein Wegweiser in 6 Sprachen

Arbeitssicherheit: Ein Wegweiser in 6 Sprachen
Deutsch, Englisch, Französisch, Serbisch, Arabisch und Persisch, ein guter Einstieg!
Die Broschüre, erstellt durch Media for Work enthält.
* Ein verständliches Vorwort
* die 10 goldenen Sicherheitsregeln
* Die 12 wichtigsten Begriffe im Arbeitsschutz
* Die Bedeutung der Sicherheitskennzeichnung am Arbeitsplatz
Diese Broschüre unterstützt Sie bei der Ersteinweisung neuer Mitarbeiter in den oben genannten Sprachen.
Fragen Sie Ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit

Die Fachkraft für Arbeitssicherheit vs. Der Sicherheitsmanager

Ein interessanter Bericht über die Veranstaltung „Quo vadis Sifa?“, die Mitte Oktober in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund durchgeführt wurde.

„Die Fachkraft für Arbeitssicherheit wandelt sich zum Sicherheitsmanager“

In der Tat ist die Fachkraft für Arbeitssicherheit schon lange nicht mehr nur Berater im und für Unternehmen.

Die Begleitung bei der Integration des Arbeitsschutzes, Implementierung von Arbeitsschutz Systemen, Mitwirkung bei der Planung von Arbeitschutz relevanten Themen gehören schon lange zum Alltag der Fachkraft für Arbeitssicherheit.